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Der Kampfschrei(Kiap)
Eng im Zusammenhang der Atmung steht der Kiap, der Kampfschrei. Er ist
ein Teil der Atmung, genauer das hör- und erlebbare Ende des Ausatmens.
Der Kiap wird nicht in der Kehle geformt, sondern im Bauch! Es
handelt sich hier nicht um das mehr oder weniger laut vorgetragene
Ergebniss Denkprozessen, sonder um zeilgerichtete Energie, um hörbare
Kraft.
Der Kampfschrei im Taekwon-Do erfüllt verschiedene Aufgaben:
Zum einen dient er der maximalen Anspannung des Körpers zum zeitpunkt
des kontaktes mit dem Gegner, um der Technik höchste Kraft und
Kontrolle zu verleihen. Dieser Effekt lässt sich oft auch bei Sportlern
anderer Disziplienen beobachten, z.B. bei Speerwerfern, Kugelstoßern
und Gewichthebern. Das Kiap hilft dem Ausführenden, seine Konzentration
zu steigern und seine Erschöpfung zu ignorieren.
Im Training, speziell im Kindertraining, dient das Schreien
auch dem Aggressionsabbau! Im Kampf erlang der Kiap noch weitergehende
Bedeutung. Hier diehnt er der Einschüchterung des Gegners und der
eigenen Motivation. Der Kiap hilft die eigene Angst und Unsicherheit zu
kontrollieren.
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