Geschichte des Taekwon-Do
In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten war das Gebiet des heutigen Korea in drei Königreiche aufgeteilt; Silla im Südosten, Baek Je im Südwesten und das flächengrößte Koguryo im Norden. Dies führte dazu, dass die beiden kleineren, südlicheren Länder in ständiger Wachsamkeit vor der militärischen und wirtschaftlichen Bedrohung aus dem Norden lebten.

Im Königreich Silla erkannte man, daß man nur durch geistige Überlegenheit und Zusammenhalt der Bedrohung stand halten konnte. Zu diesem Zweck wurde unter anderem im 6. Jhd. n. Chr. von König Chin-Hung das Hwarang-Do gegründet, eine Organisation, in der talentierte Jugendliche der damaligen Zeit im Ideengut des Zen unterrichtet wurden.

Dieses Ideengut wendete man auf verschiedene Künste, Wissenschaften und auch Selbstverteidigungen an. Damit war der Grundstein für die Entstehung des Taekwon-Do gelegt. Für die Hwarang-Do Bewegung resultierte daraus eine unüberwindliche Stärke, die schließlich zur friedlichen Vereinigung der drei Königreiche unter der Leitung Sillas führte. In der folgenden Silla-Dynastie wurde Taekyon, so der damalige Name des heutigen Taekwon-Do, 800 Jahre lang weitergepflegt und verbessert.

1909-1945 wurde Korea von Japan besetzt, dies sollte der Todesstoß für die Urformen des Taekwon-Do (Subak, Subyokta, Kwontaek, Byon oder Taeryon) bedeuten, denn während der Besatzung war die Ausübung aller kriegerischer Künste verboten.Taekwon-Do wurde von einigen Lehrern heimlich weiterpraktiziert und an eine kleine Anzahl von Schülern weitergegeben, dies erhielt die Kampfkunst am Leben. Nach der Befreiung Koreas 1945 wurde am 15. Jan. 1946 der aus der Gefangenschaft entlassene Oberleutnant Choi Hong Hi in dem Heer der neuen Republik eingegliedert und er begann sodann mit der Ausbildung einiger seiner Soldaten in der ihm bekannten Kampfkunst.

1965 machte "Choi Hong Hi" bei einer Großveranstaltung in München Taekwon-Do auch in Deutschland bekannt. Einer der Mitglieder dieses Demoteams blieb in Deutschland. Dieser Jemand war "Kwon-Jae-Hwa" welcher bis 1972 maßgeblich an der Verbreitung des Taekwon-Do in Deutschland beteiligt war.

Die Statue von Kumkang-Yuksa

Die Statue von Kumkang-Yuksa, ein berühmter Krieger, in Sukulam, eine Steinhöle zur Zeit von Silla gebaut. Man beobachtete die Ähnlichkeit zwischen Kumkang-Yuksa und dem heutigen Taekwon-Do. Das Auftauchen der geballten Fäuste, die starke Handkante und die muskulösen Beine könnten von einem schweren Training herrühren.

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